Innere

Herzkrankheiten

Ein trainiertes Herz strengt sich weniger an bei Belastungen in Beruf, Haushalt und Freizeit und ist auch gegenüber Rhythmusstörungen widerstandsfähiger.

Als Herzsportler führen Sie in unseren Gruppen ein systematisches Ausdauertraining, i.d.R. in Form von Ergometertraining durch, im Anschluss erfolgt der 30-minütige Gymnastikteil, der sich schwerpunktmäßig mit dem Training der Kraft, Ausdauer, Koordination oder Entspannungsfähigkeit beschäftigt. Durch die Verbesserung der Koordination, der Muskelkraft, der lokalen Muskelausdauer und der allgemeinen Ausdauer können herzbedingte Funktions- und Leistungseinbußen reguliert werden.

In unseren Herzsportgruppen trainieren Sie  gezielte sporttherapeutische Übungen, welche nicht nur eine allgemeine Organstärkung bewirken, sondern auch bei allen Schweregraden des Krankheitsbildes eine Möglichkeit darstellen, krankheitsbedingte körperliche und geistige Einschränkungen zu verringern.

Die Einteilung erfolgt nach maximalen Belastungsgrenzen, die vom behandelnden Arzt vorgeben werden. Der Herzsport wird ärztlich betreut und überwacht. Vor, während und nach der Therapie erfolgt die Erfassung und Dokumentation von Blutdruck und Herzfrequenz.

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Chronische Atemwegserkrankungen

Der Kurs wendet sich insbesondere an Patienten mit Asthma und chronisch obstruktiver Bronchitis. In diesem Kurs werden durch spezielle Übungen Atmung und Herz-Kreislaufsystem verbessert, Atemtechniken vermittelt und Atem- und Atemhilfsmuskulatur gestärkt.
Sie werden sich nach regelmäßigem Training im Alltag belastbarer und leistungsfähiger fühlen.
Bewegung unterstützt die medikamentöse Therapie, indem sie die Lungenfunktion verbessert und so die Gefahr von Asthmaanfällen vermindert.

Natürlich steigert Sport auch Wohlbefinden, Immunsystem und Selbstwertgefühl. Mit dem richtigen Sport können Menschen mit Asthma und anderen Atemwegserkrankungen ihren Körper fitter machen, ohne ihn zusätzlich zu belasten. Dadurch verbessert sich wiederum die Atmungsaktivität im Alltag.

 

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Diabetes

Körperliche Aktivität wirkt sich in jedem Fall positiv auf den Zuckerhaushalt aus. Sport erhöht die Insulinempfindlichkeit der Körperzellen. Meist produziert die Bauchspeicheldrüse noch geringe Mengen an Insulin, deshalb lassen sich Typ-2-Diabetiker durch regelmäßige körperliche Bewegung und die richtige Ernährung therapieren. Sport steigert das allgemeine Wohlbefinden und fördert das Selbstvertrauen und die Selbstständigkeit im Alltag, weil man die eigene Leistungsfähigkeit erfährt. Nur selten kann man so einfach andere Leute kennen lernen wie bei gemeinsamen sportlichen Aktivitäten. Nicht zuletzt wirkt regelmäßige körperliche Bewegung positiv auf viele Risikofaktoren für Herz-Kreislauf-Erkrankungen, beispielsweise Blutdruck oder Blutfettwerte. Eine dauerhafte Umstellung auf einen aktiven Lebensstil kann bei Personen mit einer gestörten Glukosetoleranz das Risiko für einen Typ-2-Diabetes verringern.

Der Diabetessport gliedert sich in ein 30-minütiges Ausdauertraining an Ergometern sowie in einen 30-minütigen Gymnastikteil, in dem Fußgymnastik, Kraft, Koordination, Entspannung und Bewegungsspiele Bestandteil haben.Ihre Blutzucker- und Blutdruckwerte werden vor und dem Sport gemessen und dokumentiert.