Für Ärzte

Rehasport §44 SGB IX:

In der Regel können Sie Ihren Patienten 50 ÜE Rehasport verordnen, im Herzsport beträgt der Leistungsumfang 90 ÜE. Bei Krankheiten mit schwerer Beeinträchtigung der Mobilität (z.B. infantile Cerebralparese, Querschnittlähmung, Multiple Sklerose, Morbus Parkinson, Morbus Bechterew, Asthma bronchiale, Mukovisizose, COPD) kann ein erweiterter Leistungsumfang von 120 ÜE bewilligt werden.

Für die Ausstellung der Rehasportverordnung ist folgendes Formular notwendig:

Antrag auf Kostenübernahme-Rehabilitationssport-Muster56

Nach erfolgter Rehasportausstellung empfehlen wir Ihren Patienten, umgehend einen Beratungstermin für Rehasport in unserer Einrichtung zu vereinbaren.

Wassergymnastik:

Für die Wassergymnastik gilt eine Wartezeit bis zu einem Jahr. Alternativ bieten wir Ihren Patienten die Kombination Gymnastik (25 Einheiten) und anschließend Wassergymnastik (25 Einheiten) an.

medizinisches Gerätetraining:

Auszug aus der Rahmenvereinbarung über den Rehabilitationssport und Funktionstraining (01/2011): „Von Rehasport ausgeschlossen sind Maßnahmen, die Übungen an technischen Geräten, die zum Muskelaufbau oder Ausdauersteigerung dienen (Sequenztrainingsgeräte, Geräte mit Seilzugtechnik, Hantelbank, Arm-/Beinpresse, Laufband, Rudergerät, Crosstrainer) beinhalten.“

Wir ermöglichen Ihren Patienten neben dem verordneten Rehasport als Gruppenprogramm das Training an medizinischen Großgeräten unter therapeutischer Betreuung und Anleitung, welches als erweitertes Vereinsangebot genutzt werden kann.

Sekundärprävention nach §43 SGB V:

Mit den Krankenkassen AOK PLUS, IKK classic und den Ersatzkassen besteht die Vereinbarung, auf ärztliche Verordnung verschiedene Angebote im Rahmen der Sekundärprävention durchzuführen.

  • Programm Herz-Kreislauf
  • Programm Rücken
  • Programm leichter und aktiver Leben
  • Programm Ernährungsberatung